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Wie sich alte Wasserleitungen auf die Trinkwasserqualität auswirken



Wie alt sind Ihre Wasserleitungen?

Das Alter ist nicht nur eine Zahl für Menschen; es gilt auch für unsere Rohrleitungen. Das Alter unserer Rohrleitungen kann einen erheblichen Einfluss auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden haben, auch wenn sie außer Sichtweite und oft außerhalb unseres Bewusstseins sind.


In ganz Europa sehen wir Probleme mit alten Rohrleitungen. Während viele Bleirohre in der EU in den letzten 50 Jahren ausgetauscht wurden, haben die ersetzten Eisenrohre allmählich Sedimente wie Rost in den Wasserleitungen angesammelt. Wenn diese Eisenrohre korrodieren und sich verschlechtern, können Rost und Verunreinigungen in das System eindringen. Die Hauptprobleme mit alten Rohren im Allgemeinen betreffen potenzielle Bleikontaminationen in Rohren vor 1990. Bei Rohren nach 1990 kann Korrosion die Wasserqualität beeinträchtigen, indem Eisen, Sedimente und andere Schadstoffe ins Wasser gelangen. Darüber hinaus können rostige Rohre einen Umweltnährboden für schädliche Bakterien schaffen, der sowohl den Geschmack als auch die Sicherheit der Wasserversorgung beeinträchtigt. Dies gilt für die Mehrheit der Rohrleitungen in der EU.


Asbest ist ein weiteres großes Problem bei Rohrleitungen vor 1980. Selbst in einem wohlhabenden, modernen, aber kleinen Land wie Dänemark gibt es im Jahr 2024 immer noch 1100 Kilometer Asbestrohre in Gebrauch. In vielen anderen Ländern wäre der Anteil von Asbestzementrohren sogar noch höher. Alte Rohrleitungen bieten auch günstige Bedingungen für das Wachstum von Bakterien, Pilzen und anderen Mikroorganismen. Selbst wenn Ihr örtliches Wasserwerk zu den wenigen gehört, die auf ein modernes, hoch effizientes Filtersystem umgerüstet haben, muss das Wasser immer noch durch Meilen von alten Rohren fließen.


Das Trinkwasser, das das Wasserwerk verlässt, mag theoretisch sauber und gesund sein, aber es fließt durch Rohre, die vor mehreren Jahrzehnten unter den Straßen und Häusern der Stadt verlegt wurden, bevor es Ihr Glas erreicht.


Während warmer Perioden kann es auch ein erhöhtes Risiko für das Wachstum von Bakterien geben, was zu Krankheiten wie der Legionärskrankheit führen kann. Das gilt auch für Wasser, das in Warmwasserspeichern für Duschen stagniert hat. Die Ansammlung von Rost, Sedimenten und anderen Materialien in den Rohren kann auch den Geschmack und Geruch des Wassers beeinträchtigen und es unangenehm zu trinken machen.


Laut einem Bericht der Spanischen Nationalen Vereinigung der Wasserversorgungs- und Sanitärunternehmen (AEAS) ist das durchschnittliche Alter des Wasserversorgungsnetzes Spaniens über 40 Jahre. Der Bericht weist auch auf erhebliche Infrastrukturmängel in vielen Gebieten Spaniens hin, darunter Lecks, unzureichender Wasserdruck und veraltete Rohrleitungen. Es laufen Bemühungen, die Wasserqualität und -versorgung durch Modernisierung und Aufrüstung der Wasserversorgungsinfrastruktur Spaniens zu verbessern. Es gibt Bemühungen, alte Rohre durch modernere Kunststoffrohre zu ersetzen, was viele Probleme mit alten Rohren lösen wird. Dieser Prozess dauert jedoch lange und ist wirtschaftlich anspruchsvoll. Eine vollständige Aufrüstung der Rohrleitungen in der gesamten EU wird Jahrzehnte dauern. Ironischerweise könnten Mikroorganismen auch in Zukunft zu einem noch größeren Problem werden. Kunststoff wird immer kleine Mengen organischen Materials (Rückstände von Monomeren und Zusatzstoffen) freisetzen, von denen Bakterien leben können. Daher gibt es derzeit keine zukunftssichere Lösung für eine sichere Transportroute vom Wasserwerk bis zu Ihrer Küche.


Wasser wird in der gesamten EU unterschiedlich behandelt. In Dänemark wird Grundwasser normalerweise durch einen Sandfilter gefiltert; in Spanien wird Chlor zugesetzt; und in Frankreich werden häufig Membranfiltration und Chlor verwendet. Unabhängig von der Behandlungsmethode muss das Wasser durch Kilometer lange ähnliche Rohrsysteme fließen, bevor es Ihr Glas erreicht. Das Filtern Ihres Wassers heute ist eine billige und äußerst effektive Möglichkeit, sauberes und gesundes Trinkwasser in Ihrem Zuhause sicherzustellen. Während der Kauf von Flaschenwasser eine Option ist, ist dies keine nachhaltige oder verantwortungsvolle Lösung, insbesondere vor dem Hintergrund der enormen Anzahl von Plastikflaschen, die weltweit im Jahr 2024 verkauft werden sollen, wobei nur ein kleiner Bruchteil ordnungsgemäß und effektiv recycelt wird.


Heutzutage gibt es viele Wasserfilterlösungen auf dem Markt für den Heimgebrauch. Sie können grundlegende Lösungen wie Krug- und Wasserhahnfilter finden, die bestimmte Probleme ansprechen können. Es gibt auch viele teure Lösungen, die mehr versprechen, als sie halten können. Der Markt für Wasserfilterlösungen kann verwirrend sein, und es kann schwierig sein zu wissen, was funktioniert und was Unsinn ist. Wenn es darum geht, Blei, Rost, Schwermetalle, Chlor, Chlornebenprodukte, PFAS, Pestizide, Mikroplastik und andere Verunreinigungen aus alten Rohren effektiv zu filtern, gibt es zwei gut erforschte und getestete Lösungen: Umkehrosmose und Aktivkohlefilter auf Kokosnussbasis.


Wir empfehlen letzteres, und nicht ohne Grund. Umkehrosmose ist eine komplexere Installation mit höheren Wartungsanforderungen, höheren Kosten und Betriebskosten. Darüber hinaus filtert die Umkehrosmose alle natürlichen Mineralien aus dem Wasser heraus, und bis zu 8 Liter Wasser werden benötigt, um 1 Liter gefiltertes Wasser herzustellen. Umkehrosmose benötigt auch deutlich mehr Platz unter dem Spülbecken. Aus diesen Gründen bieten wir nur die nachhaltigere Lösung an, die kein Wasser verschwendet, keine Stromversorgung benötigt, günstiger und einfacher zu warten ist und weniger Platz benötigt. Aktivkohlefilter auf Kokosnussbasis ist außerdem vollständig klimaneutral, da Kokosnuss eine nachhaltige Rohstoffquelle ist.





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